{"id":1260,"date":"2019-10-25T19:46:59","date_gmt":"2019-10-25T17:46:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1260"},"modified":"2019-10-27T16:39:49","modified_gmt":"2019-10-27T14:39:49","slug":"helden-und-ikonen-thema-von-ausgabe-3-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/helden-und-ikonen-thema-von-ausgabe-3-2019\/","title":{"rendered":"\u201eHelden und Ikonen\u201c &#8211; Thema von Ausgabe 3\/2019"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Z<strong>um aktuellen Heft: Thema \u201eHelden und Ikonen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-680x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1261\" width=\"242\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-768x1157.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-285x430.jpg 285w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild-1320x1988.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ComSoc_Heft_19_3_Titelbild.jpg 1815w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herkules war einer, Nelson Mandela und Mutter Teresa, Superman ganz sicher \u2013 und auch Greta Thunberg ist eine: Helden und Ikonen lassen uns an das Gute, das Wunderbare glauben und schenken uns Inspiration, Mut und Auftrieb. Ein Held bzw. eine Heldin kann fiktiv oder real sein, immer aber zeichnet ihn\/sie aus, dass er\/sie k\u00f6rperlich oder geistig etwas Besonderes zu leisten vermag. Ob nun Herkules den Nemeischen L\u00f6wen erlegt oder Greta Thunberg mit ihren Worten tausende Jugendliche dazu motiviert, f\u00fcr den Klimaschutz auf die Stra\u00dfe zu gehen: Heldinnen, Helden und Ikonen verfolgen ein Ziel \u2013 oft ein moralisch anspruchsvolles, wie die Welt zu retten oder sie zu einem besseren Ort zu machen. Aber reicht es tats\u00e4chlich aus, etwas Besonderes zu leisten, um zum Helden oder zur Heldin zu werden? Und welche Rolle spielen die Medien bei der Erschaffung von neuen Helden und Ikonen? Fragen wie diese stehen im Zentrum der aktuellen Ausgabe von <em>Communicatio Socialis<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im\nHeft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Blick in die Vergangenheit und einem Streifzug\ndurch die Kulturgeschichte des Heldenbegriffs beginnt die medienethische\nHeldenreise, zu der wir Sie in unserer neuen Ausgabe von <em>Communicatio Socialis<\/em> herzlich einladen m\u00f6chten. Stefan Piasecki\nlegt hierbei seinen Schwerpunkt auf den klassischen Typus des Kriegshelden und\ndessen gesellschaftliche Bewertung bis in die Gegenwart. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Batman\nund Superman sind uns allen hinreichend bekannt. Wie aber sehen Helden in\nanderen Kulturkreisen aus? Sonja Anwar gibt uns einen Einblick in Heldentum und\nMedienhelden im Islam, insbesondere in Iran \u2013 als Nachfolger des historischen\nPersiens immerhin eine der \u00e4ltesten Kulturen der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit\ndem Beitrag von Ingrid Paus-Hasebrink geht der Blick zur\u00fcck in den Westen und\nzu einem der bekanntesten Helden der hiesigen Popkultur: J.R.R. Tolkiens\nHobbit. Paus-Hasebrink dient er als Beispiel f\u00fcr die Rolle popkultureller\nAngebote im Alltag. Auf Basis einer qualitativen Analyse kann Paus-Hasebrink darlegen,\ndass Rezipient_innen die \u201eHobbit\u201c-Filme als Orientierungsvorlage angesichts\nrealer Probleme und Ereignisse nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter den liebsten Film- und Fernsehhelden der Kinder und\nJugendlichen ist der Hobbit dennoch nicht vertreten. Maya G\u00f6tz zeigt in ihrem\nBeitrag, der ab sofort online \u00fcber diesen Link <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2019-3-317\"><em>https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2019-3-317<\/em><\/a>\nkostenfrei abrufbar ist, auf, dass dort aktuell SpongeBob, Bart Simpson, die Hexe\nLilli und Kim Possible ganz oben rangieren. Bemerkenswert ist aus ihrer Sicht,\ndass sich der Typus der bewunderten Helden je nach Geschlecht stark\nunterscheidet. Dies hat Konsequenzen f\u00fcr die Entwicklung der Kinder, sind doch\nMedienheld_innen ein elementarer Teil der Identit\u00e4tsarbeit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche\nBedeutung Held_innen f\u00fcr junge Rezipient_innen haben, zeigt auch ein Gespr\u00e4ch\nmit der Autorin Margit Auer. Die Schriftstellerin steht hinter der\nBestseller-Reihe \u201eDie Schule der magischen Tiere\u201c und ist damit Mutter gleich\nmehrerer Kinderheld_innen. Was diese ausmacht und wie sie entstehen, berichtet\nsie im Doppelinterview mit einem ihrer Fans, der 12-j\u00e4hrigen Delia.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als\nmoderne Ikonen z\u00e4hlen auch Prominente, f\u00fcr viele sind sie Vorbilder. Was\nbedeutet das aber, wenn es um den Bereich Gesundheit geht? Welche Effekte hat\nes, wenn Promis<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">eine\nKrankheit oder eine Operation \u00f6ffentlich machen? Marlis Prinzing untersucht\ndies in ihrem Beitrag. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6rperliche\nund psychische Auswirkungen hat auch die Selbstdarstellung von Influencerinnen auf\nInstagram und Youtube, das zeigt Maya G\u00f6tz in ihrem zweiten Beitrag in diesem\nHeft. Die modernen Heldinnen pr\u00e4sentieren sich stets makellos. Eine Selbstinszenierung,\ndie viele der jungen Fans u. a. mit Hilfe von Filter-Apps nachzuahmen versuchen\n\u2013 leider mit Konsequenzen f\u00fcr ihr Selbstbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2019-3\"><em>https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2019-3<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbstverst\u00e4ndlich erscheint\ndie Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit seinem Schwerpunkt \u201eBedrohungen digitaler \u00d6ffentlichkeiten\u201c widmet sich <em>Communicatio Socialis<\/em> diesem aktuellen Thema und untersucht die Chancen und Herausforderungen der verschiedenen Ph\u00e4nomene der Online-Kommunikation und was die hierbei entstehenden digitalen \u00d6ffentlichkeiten charakterisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch welche Mechanismen das deliberative Potential digitaler \u00d6ffentlichkeiten bedroht werden kann, legen Tim Schatto-Eckrodt et al. in ihrem Beitrag \u201eInformation Warfare und Desinformation\u201c dar. Unter \u201eInformation Warfare\u201c versteht man in der Regel gezielte Desinformationskampagnen, wobei eine engere Definition speziell digitale Kommunikation in den Fokus nimmt. Die Strategien der Akteure von Desinformationskampagnen werden anhand einer aktuellen Fallstudie eindr\u00fccklich illustriert. In dieser wird untersucht, wie die Twitter-Kommunikation \u00fcber den \u201e35. Chaos Communication Congress\u201c manipuliert werden sollte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Partizipationsprozessen setzt sich der Beitrag \u201e(K)einGrund zur Panik?\u201c von Wolf J. Sch\u00fcnemann auseinander. Aus einem \u2013 wie er schreibt \u2013 empirisch-kritischen Blick auf die Sorgen um die demokratischen Auseinandersetzungen im digitalen Zeitalter heraus \u00fcberpr\u00fcft der Autor aktuelle Krisendiagnosen. Hierbei stehen die Ph\u00e4nomene Social Bots, Echokammern und Hate Speech im Zentrum. Die Studie zur Online-Kommunikation im deutschen Bundestagswahlkampf 2017 des Verbundprojekts \u201eWahlkampf in (a)sozialen Netzwerken\u201c dient als Ausgangspunkt f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Analyse, deren Ergebnisse der medialen Debatte gegen\u00fcbergestellt werden, um einzusch\u00e4tzen, inwieweit sich die Thesen und Kontextualisierungen zum jeweiligen \u201eKrisen-Begriff\u201c st\u00fctzen lassen. Zuletzt nimmt der Beitrag kritisch dazu Stellung, inwieweit sich erh\u00f6hte politische Regulierungsma\u00dfnahmen von Online-Diskursen konstruktiv f\u00fcr eine liberal demokratische Debatte auswirken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWas algorithmische Personalisierungsprozesse pr\u00e4gt\u201c analysiert\nabschlie\u00dfend Martina Skrubbeltrang Mahnke. Neben anderen Forschungsrichtungen stellt\nihr Beitrag den Ansatz vor, Algorithmen als netzwerk\u00e4hnliche Strukturen zu\nbetrachten. Im Mittelpunkt steht hierbei die konkrete Interaktionsbeziehung\nzwischen Algorithmus und Nutzer_in, die der Beitrag auch empirisch in den Blick\nnimmt. Mittels einer strukturierten Inhaltsanalyse pr\u00fcft sie hierbei drei Dimensionen\nder Algorithmus-Nutzer-Kommunikation: eine strategische, eine narrative, sowie\neine interaktive. Mahnke spricht sich daf\u00fcr aus, M\u00f6glichkeiten ins Auge zu\nfassen, wie Nutzer_innen als Handlungstr\u00e4ger_innen bef\u00e4higt werden k\u00f6nnen, aktiv\nund mitbestimmend an Personalisierungsprozessen zu partizipieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Aufs\u00e4tze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den medienethischen Fragestellungen der weit verbreiteten Praxis der Autorisierung von Interviews widmen sich Sonja Nowack und Klaus Meier in ihrem Artikel \u201eAutorisierung von Interviews\u201c. In einer explorativen Studie mit Leitfadengespr\u00e4chen mit Journalist_innen und PR-Fachleuten sowie inhaltsanalytischen Vergleichen von Interviews vor und nach der Autorisierung wurde untersucht, wie Autorisierungsprozesse bei journalistischen Interviews ablaufen und welche Ver\u00e4nderungen am Original-Text vorgenommen werden. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Der Artikel ist kostenfrei \u00fcber die Nomos eLibrary \u00fcber diesen <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2019-2-215\/autorisierung-von-interviews-eine-qualitative-studie-zu-einem-weit-verbreiteten-problem-jahrgang-52-2019-heft-2?page=1\">Link<\/a> abrufbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer hilft bei Liebeskummer? Dass Internetforen durchaus\neine Hilfe sein k\u00f6nnen und bei der Bew\u00e4ltigung von Liebeskummer unterst\u00fctzen,\nbeschreibt Julia H\u00fcnniger in ihrem Beitrag \u201eBei Liebeskummer: Hilfe im Netz?\u201c.\nAuf Basis einer Forenanalyse, einer Online-Befragung und problemzentrierter\nInterviews untersucht sie die Qualit\u00e4t sozialer Unterst\u00fctzung in\nLiebeskummerforen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2019-2-141\/titelei-inhaltsverzeichnis-jahrgang-52-2019-heft-2?page=1\">https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2019-2-141\/titelei-inhaltsverzeichnis-jahrgang-52-2019-heft-2?page=1<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eHelden und Ikonen\u201c Herkules war einer, Nelson Mandela und Mutter Teresa, Superman ganz sicher \u2013 und auch Greta Thunberg ist eine: Helden und Ikonen lassen uns an das Gute, das Wunderbare glauben und schenken uns Inspiration, Mut und Auftrieb. 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