{"id":1473,"date":"2021-06-23T08:31:36","date_gmt":"2021-06-23T06:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1473"},"modified":"2021-06-23T08:32:57","modified_gmt":"2021-06-23T06:32:57","slug":"radio-audio-podcast-ausgabe-2-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/radio-audio-podcast-ausgabe-2-2021\/","title":{"rendered":"\u201eRadio, Audio, Podcast\u201c: Ausgabe 2\/2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"199\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-199x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1471\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-678x1024.jpg 678w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-768x1160.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-1017x1536.jpg 1017w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-1356x2048.jpg 1356w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-285x430.jpg 285w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-1320x1993.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/ComSoc_2_21_Cover-scaled.jpg 1695w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eRadio, Audio, Podcast\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Egal ob hoch oder tief, laut oder leise: Der Klang der Stimme vermittelt wesentlich mehr, als es der blo\u00dfe Text je k\u00f6nnte. Wir nehmen die Welt nicht nur \u00fcber unsere Augen auf \u2013 sondern \u00fcber alle Sinne! Doch was macht das Spezifische der Audio-Medien aus? Und welche Bedeutung haben sie im digitalen Zeitalter? Auch wenn der Erfolg des guten alten Radios, das Ende 2020 seinen hundertsten Geburtstag feierte, auch heute noch ungebrochen ist, haben sich die M\u00f6glichkeiten der Audio-Medien stark erweitert. H\u00f6ren ist in und dabei so vielf\u00e4ltig wie nie zuvor: Musikstreaming, Podcasts und Webradios erleben einen wahren Boom und bieten ein individuelles Programm, das (fast) jeden Geschmack abdeckt. Die aktuelle Ausgabe der medienethischen Zeitschrift <em>Communicatio Socialis <\/em>geht daher auf Spurensuche und wirft einen Blick auf die bunte Vielfalt der Audio-Medien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Auftakt macht Michael J\u00e4ckel mit einem Essay \u00fcber das Laute und das Leise, das Reden und das Schweigen als gleicherma\u00dfen wichtige Ausgangspunkte f\u00fcr Audiomedien, aber auch menschliche Kommunikation generell. J\u00e4ckel charakterisiert die faktische Untrennbarkeit der vermeintlichen Gegensatzpaare: Denn wo niemand mehr zuh\u00f6rt, l\u00e4uft jegliches Reden ins Leere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Evolution des medial vermittelten H\u00f6rens skizzieren Jonas Sch\u00fctzeneder und Michael Gra\u00dfl in ihrem Aufsatz. Ihr Drei-Stufen-Modell beginnt mit dem analogen Radio als Massenmedium f\u00fcr ein schweigendes Publikum. Durch technische Innovationen in den 1990ern entwickelt sich das Radio zum Mitmachmedium: Das Publikum wird durch Call-Ins o.\u00e4. zum aktiven Teil des Programms. Die aktuelle und dritte Evolutionsstufe zeichnet sich f\u00fcr die Autoren schlie\u00dflich durch nie dagewesene Partizipationsm\u00f6glichkeiten aus, wodurch sich die gesamte Audiobranche nachhaltig ver\u00e4ndere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast zwingend stellt sich die Frage, welche Rolle das traditionelle Radio k\u00fcnftig in diesem neuen, digital gepr\u00e4gten Audioversum spielen kann. Uwe Hasebrink geht dem nach und fokussiert die Perspektive der Rezipient:innen: Wof\u00fcr nutzen Sie das lineare Radio? Insbesondere die Funktion der Strukturierung des Alltags und der Synchronisierung der Gesellschaft hebt er hervor \u2013 und macht deutlich, dass das traditionelle Radio sich weiterentwickeln muss, um diese Funktionen in der Zukunft erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<br>Wie es um die Weiterentwicklung des klassischen H\u00f6rfunks tats\u00e4chlich bestellt ist, darin geben Christian Daubner, Philipp Grammes und Tim Pfeilschifter vom \u201eBayerischen Rundfunk\u201c einen Einblick. Sie pl\u00e4dieren daf\u00fcr, dass sich \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten k\u00fcnftig als Plattformbetreiber betrachten und zeigen aktuelle Initiativen des BR abseits des linearen Radios auf, unter anderem in den Bereichen Podcasts und K\u00fcnstliche Intelligenz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, auch andere Anbieter aus dem klassischen Medienmarkt wagen den Weg ins neue Audioversum: Zeitungs- und Zeitschriftenverlage bieten immer h\u00e4ufiger eigene Podcasts an. Michael Wild und Vera Katzenberger pr\u00e4sentieren in ihrem Aufsatz eine quantitativ-qualitative Inhaltsanalyse solcher Angebote und zeigen auf, dass sich Verlage noch vielfach in einer Experimentierphase befinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Podcast-Sparte, die sich bereits etabliert hat, ist das Genre \u201eTrue Crime\u201c. Lena Baumann untersucht in ihrem Beitrag die beiden Erfolgsformate \u201eMordlust\u201c und \u201eZeit Verbrechen\u201c. Sie stellt fest: Die publikumswirksame Schilderung echter Kriminalf\u00e4lle baut auf saubere Recherche, einen geschickten Spannungsbogen, eine passende Erz\u00e4hlstimme \u2013 und die Ber\u00fccksichtigung medienethischer Standards.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All die pr\u00e4sentierten Umbr\u00fcche und Ver\u00e4nderungen im Audiobereich haben Konsequenzen f\u00fcr die Arbeit der beteiligten Journalist:innen und sollten sich entsprechend auch in deren Ausbildung niederschlagen. Sprecher und Radiocoach Yves Simon zeigt daher zum Abschluss des Schwerpunkts auf, wie sich Radiosender zukunftsorientiert aufstellen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Journalist:innenausbildung im Audiobereich empfiehlt er unter anderem eine st\u00e4rkere Kooperation zwischen den Medienh\u00e4usern, aber auch zwischen Wissenschaft und Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Themenschwerpunkt<em> Audio<\/em> der <em>Communicatio Socialis<\/em> wird auch in der aktuellen Ausgabe um spannende weitere Artikel und Aufs\u00e4tze erg\u00e4nzt. Im neuen Heft m\u00f6chten wir Ihnen insbesondere den Beitrag in der Rubrik <em>zuRechtger\u00fcckt<\/em> empfehlen. Die Politikwissenschaftlerin Lea Pfau gibt hier Praxiseinblick in die Arbeit der Internetplattform <em>FragDenStaat<\/em>. Der Beitrag ist abrufbar unter der DOI <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2021-2-233\/kampagnen-fuer-die-informationsfreiheit-wie-die-internetplattform-fragdenstaat-fuer-transparente-behoerden-kaempft-jahrgang-54-2021-heft-2?page=1\">10.5771\/0010-3497-2021-2-233<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar.<br>DOI <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2021-1\"><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2021-2\">doi.org\/10.5771\/0010-3497-2021-2<\/a><\/a><br>Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-sitebg-color has-accent-1-background-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2021-1\" target=\"_blank\" rel=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2021-2\/communicatio-socialis-comsoc-jahrgang-54-2021-heft-2 noopener\">Zur eLibrary<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eRadio, Audio, Podcast\u201c Egal ob hoch oder tief, laut oder leise: Der Klang der Stimme vermittelt wesentlich mehr, als es der blo\u00dfe Text je k\u00f6nnte. Wir nehmen die Welt nicht nur \u00fcber unsere Augen auf \u2013 sondern \u00fcber alle Sinne! Doch was macht das Spezifische der &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":1469,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[1],"tags":[64,66,65],"class_list":["post-1473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-audio","tag-podcast","tag-radio"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3VPHF-nL","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Header_Vorlage-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1473"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1476,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1473\/revisions\/1476"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}