{"id":1482,"date":"2021-09-22T18:09:47","date_gmt":"2021-09-22T16:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1482"},"modified":"2021-09-22T18:17:41","modified_gmt":"2021-09-22T16:17:41","slug":"diversitaet-koerper-identitaet-selbst-ausgabe-3-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/diversitaet-koerper-identitaet-selbst-ausgabe-3-2021\/","title":{"rendered":"\u201eDiversit\u00e4t \u2013 K\u00f6rper, Identit\u00e4t, Selbst\u201c: Ausgabe 3\/2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-679x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1483\" width=\"237\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-679x1024.jpg 679w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-768x1158.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-1019x1536.jpg 1019w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-1358x2048.jpg 1358w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-285x430.jpg 285w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-1320x1990.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ComSoc_3_21_Cover-scaled.jpg 1698w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eDiversit\u00e4t \u2013 K\u00f6rper, Identit\u00e4t, Selbst\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So bunt wie das Leben \u2013 so bunt ist unsere Gesellschaft. Slogans wie \u201eVielfalt statt Einfalt\u201c verdeutlichen den Wunsch nach einem gelingenden Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft. Doch wie kann das gelingen? Wie kann Chancengleichheit \u00fcber unterschiedliche Kulturen, Ethnien, Religionen, Geschlechter und Altersgruppen hinweg realisiert werden? Und: Wie spiegelt sich die gelebte Vielfalt der Gesellschaft in der deutschen Medienlandschaft? Fragen wie diese sind von hoher medienethischer Relevanz und zugleich in ihrer Breite schwer zu \u00fcberblicken. Die medienethische Zeitschrift <em>Communicatio Socialis<\/em> widmet sich daher in gleich zwei Ausgaben (Ausgabe 3 und 4\/2021) dem Schwerpunkt der Diversit\u00e4t. Dabei soll die theoretische Metaebene genauso ber\u00fccksichtigt werden wie empirische Forschungsergebnisse und Erfahrungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Themenfokus des aktuellen Heftes sind \u201ek\u00f6rperliche und geistige F\u00e4higkeiten\u201c, \u201eGeschlecht, geschlechtliche Identit\u00e4t\u201c, \u201esexuelle Orientierung\u201c sowie \u201eAlter\u201c. Die beteiligten Autor:innen beleuchten unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche, in denen die mediale Konstruktion sozialer Ungleichheit zum Tragen kommt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem ethischen Vorfeld von Medienpluralit\u00e4t und -diversit\u00e4t als Norm befasst sich der einf\u00fchrende Beitrag von Alexander Filipovi\u0107, der \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2021-3-288\/ethik-der-pluralitaet-impulse-fuer-eine-medienethik-pluraler-gesellschaften-jahrgang-54-2021-heft-3?page=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nomos eLibrary<\/a> kostenfrei verf\u00fcgbar ist. Ihm geht es darum, Pluralit\u00e4t als einen eigenst\u00e4ndigen Wert philosophisch zu begr\u00fcnden. Dazu lotet er die moralischen Dimensionen von Pluralit\u00e4t im Sinne von Vielfalt aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Erforschung von Diversit\u00e4t und Ungleichheit in den Medien gilt es Theorie- und Forschungsans\u00e4tze einzubeziehen, die unterschiedliche theoretische Zug\u00e4nge er\u00f6ffnen. Dazu hat Andrea D. B\u00fchrmann die Str\u00f6mungen in der Diversit\u00e4tsforschung hinsichtlich ihrer relevanten Forschungsfragen, -dimensionen und -perspektiven systematisiert. Sie f\u00fchrt aus, dass auf Basis unterschiedlicher Diversit\u00e4tsverst\u00e4ndnisse die Fragen nach dem Verh\u00e4ltnis von K\u00f6rper, Identit\u00e4t und Selbst anders gestellt und auch anders beantwortet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Repr\u00e4sentation von Behinderung im Film und in TV-Serien befasst sich Petra Anders. G\u00e4ngige Erz\u00e4hlmuster, die Behinderung als etwas Unertr\u00e4gliches vermitteln, sowie sich wiederholende Stereotype \u00fcber Menschen mit Behinderung werden analysiert, hinterfragt und kritisiert. Dass es auch anders geht, dokumentiert Anders an neueren TV-Serien, in denen komplexe Charaktere mit Behinderung, verk\u00f6rpert von behinderten Schauspieler:innen, dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inklusion ist auch das Thema der Journalistin Judyta Smykowski, die f\u00fcr Redaktionen mehr Diversit\u00e4t fordert und als Teil des Teams von \u201eLeidmedien.de\u201c Workshops f\u00fcr Redaktionen anbietet, in denen sie Tipps f\u00fcr eine diskriminierungsfreie Sprache gibt. Smykowski stellt \u201eDie Neue Norm\u201c vor, ein Online-Magazin und Podcast, in dem Journalist:innen mit Behinderung Geschichten erz\u00e4hlen, die sonst in den deutschen Medien nicht vorkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Beitrag von Regina Ammicht Quinn reflektiert verschiedene Konzepte zu den miteinander verbundenen Gerechtigkeitskategorien Gender und Diversit\u00e4t. Sie fordert, dass vor jedem Umgang mit Diversit\u00e4t zuerst der Umgang mit der eigenen privilegierten Situation stehen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Weiterbestehen traditioneller weiblicher Rollenbilder auf YouTube besch\u00e4ftigt im Beitrag Elizabeth Prommer, Claudia Wegener und Christine Linke. Sie untersuchten die 100 popul\u00e4rsten deutschen YouTube-Kan\u00e4le und konstatieren, dass nur ein Viertel der Kanalbetreiberinnen weiblich ist. Eine Themen- und Inszenierungsanalyse machte deutlich, dass auch die Themensetzung g\u00e4ngigen Stereotypen entspricht. Von vielf\u00e4ltigen, modernen Frauenbildern ist auf der jungen Plattform YouTube aktuell nur wenig zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reproduktion und Verfestigung von stereotypen Bildern \u00fcber \u00e4ltere Menschen \u2013 als schwach, schutz- und hilfsbed\u00fcrftig \u2013 w\u00e4hrend der Corona-Pandemie durch die Medien besch\u00e4ftigt Janina Myrczik und Eva-Maria Kessler. Die Autorinnen werten bereits vorliegende nationale und internationale Studien aus und stellen auch ihr eigenes Forschungsprojekt mit ersten Ergebnissen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel <strong><a href=\"http:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2021-3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">online<\/a><\/strong> verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-sitebg-color has-accent-1-background-color has-text-color has-background\" href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2021-3\/communicatio-socialis-comsoc-jahrgang-54-2021-heft-3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur eLibrary<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eDiversit\u00e4t \u2013 K\u00f6rper, Identit\u00e4t, Selbst\u201c So bunt wie das Leben \u2013 so bunt ist unsere Gesellschaft. Slogans wie \u201eVielfalt statt Einfalt\u201c verdeutlichen den Wunsch nach einem gelingenden Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft. Doch wie kann das gelingen? Wie kann Chancengleichheit \u00fcber unterschiedliche Kulturen, Ethnien, Religionen, Geschlechter &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":1485,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[1],"tags":[71,67,68,69,70],"class_list":["post-1482","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-alter","tag-diversitaet","tag-gender","tag-identitaet","tag-koerperbild"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3VPHF-nU","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Header_Heft3.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1482"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1494,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482\/revisions\/1494"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}