{"id":1682,"date":"2024-06-09T16:26:02","date_gmt":"2024-06-09T14:26:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1682"},"modified":"2024-06-11T11:21:13","modified_gmt":"2024-06-11T09:21:13","slug":"oeffentlich-rechtliche-medien-thema-von-communicatio-socialis-2-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/oeffentlich-rechtliche-medien-thema-von-communicatio-socialis-2-2024\/","title":{"rendered":"\u201e\u00d6ffentlich-rechtliche Medien\u201c: Ausgabe 2\/2024"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-680x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1683 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-768x1157.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-1019x1536.jpg 1019w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-1359x2048.jpg 1359w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-285x430.jpg 285w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-1320x1989.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Cover_ComSoc_2_24-scaled.jpg 1699w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Zum aktuellen Heft: <\/strong><br><strong>\u201e<\/strong>\u00d6ffentlich-rechtliche Medien<strong>\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stehen \u00f6ffentlich-rechtliche Medien unter Druck. Die Digitalisierung hat Produktionsprozesse ver\u00e4ndert und die Medienlandschaft ver\u00e4ndert sich stark durch neue Ausspielwege und Anbieter. \u00d6ffentlich-rechtliche Medien sind herausgefordert, sich im Rahmen ihres Auftrags weiterzuentwickeln und den digitalen Wandel in ihrer eigenen Organisation voranzutreiben, um relevant zu bleiben \u2013 vor allem f\u00fcr junge Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuelle Ausgabe der medienethischen Zeitschrift <em>Communicatio Socialis<\/em> untersucht dieses Spannungsfeld. Dabei widmet sie sich der Frage, wie die Zukunft \u00f6ffentlich-rechtlicher Medien aussieht, wie Produktions- und Distributionsprozesse an die neuen Herausforderungen angepasst werden und ihre Relevanz sowie Unabh\u00e4ngigkeit sichergestellt werden kann.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Einstieg in das hochaktuelle Thema untersuchen Daniel Stegmann und Birgit Stark in ihrem \u00fcber die Nomos eLibrary kostenfreien Beitrag (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2-144\">https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2-144<\/a>), wie \u00f6ffentlich-rechtliche Medien ihre Integrationsfunktion erf\u00fcllen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine intensivere Nutzung \u00f6ffentlich-rechtlicher Nachrichtenangebote sowohl mit einer h\u00f6heren Repr\u00e4sentationswahrnehmung als auch zu einem st\u00e4rker aus gepr\u00e4gten Gemeinschaftsgef\u00fchl einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschlie\u00dfend diskutiert Christina Holtz-Bacha, warum \u00f6ffentlich-rechtliche Medien im Mittelpunkt populistischer Kritik von rechts stehen und welche Strategien populistische Akteur:innen einsetzen, um sie zu diskreditieren. In ihrem Fazit argumentiert sie, dass die populistischen Angriffe auf \u00f6ffentlich-rechtliche Medien \u00fcber diese hinausgehen und sich auch gegen die Freiheit der Medien und ihre Rolle in der Demokratie richten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im darauf folgenden peer-reviewten Beitrag stellt Henning Eichler Kriterien vor, die helfen sollen, medienethisch zu begr\u00fcnden, ob und wie \u00f6ffentlich-rechtliche Medien Inhalte f\u00fcr kommerzielle Plattformen erstellen sollen d\u00fcrfen. Er schl\u00e4gt vor, die Prinzipienethik in Organisationsstrukturen und Prozessen \u00f6ffentlich-rechtlicher Medien zu verankern, um Abh\u00e4ngigkeiten von Plattformen besser erkennen und reduzieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johanna Wolleschensky und Annika Sehl diskutieren in ihrem \u00dcberblicksbeitrag die wichtigsten Finanzierungsformen \u00f6ffentlich-rechtlicher Medien in Europa mit deren Vor- und Nachteilen. Sie zeigen auf, dass es unterschiedliche L\u00f6sungen der Finanzierung gibt, die idealerweise an die Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes angepasst sein sollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss nimmt Lea Lehner in ihrem Beitrag unter die Lupe, wie der S\u00fcdwestrundfunk (SWR) seinen Mitarbeitenden den crossmedialen Wandel des Hauses vermittelt und welche Fortbildungen dazu existieren. Ihre Studie zeigt, dass die Anstalt ihren Mitarbeitenden den Wandel transparent macht und vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zur Weiterbildung anbietet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorschl\u00e4ge des Zukunftsrats f\u00fcr eine langfristige Perspektive des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland werden hierauf folgend von Tanjev Schulz, Professor f\u00fcr Journalismus an der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz, und Norbert Himmler, Intendant des ZDF, diskutiert. Schulz unterstreicht, dass der Auftrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks weiter gesch\u00e4rft und die Strukturen verbessert werden m\u00fcssen, damit Gemeinwohl, Relevanz und Demokratie auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen. Himmler gibt erg\u00e4nzend Einblicke in den aktuellen Transformationsprozess beim ZDF.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus ihrer Binnenperspektive stellen abschlie\u00dfend Annette Dittert, Studioleiterin und Senior Correspondent f\u00fcr die ARD in London, und Klaus Unterberger, Leiter der Stabsstelle \u201ePublic Value\u201c in der ORF-Generaldirektion, aktuelle Herausforderungen f\u00fcr die britische BBC bzw. den \u00f6sterreichischen ORF dar. Dittert argumentiert, dass die BBC, wenn sie ihre Bedeutung f\u00fcr die britische Gesellschaft behalten soll, eine grundlegende strukturelle, inhaltliche und finanzielle Reform ben\u00f6tigt. Unterberger beschreibt, warum es f\u00fcr den ORF wesentlich ist, seine Unabh\u00e4ngigkeit zu behaupten, Unterscheidbarkeit zu kommerziellen Anbietern zu unterstreichen und zugleich seine Rolle f\u00fcr Gesellschaft und Demokratie sowie den Wert f\u00fcr Mediennutzende st\u00e4rker herauszustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur \u00f6ffentlich-rechtliche Medien, sondern auch die Wissenschaftskommunikation ist gefragt, neue Kommunikationswege zu gehen: Wie diese aussehen k\u00f6nnen untersuchen Katharina Christ und Moritz Huhn exemplarisch anhand von TikTok.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Rubrik \u201eKommunikation in Religion und Gesellschaft\u201c finden sich im aktuellen Heft zwei Beitr\u00e4ge. Rafa\u0142 Le\u015bniczak untersucht die Wahlkampfberichterstattung in katholischen Wochenzeitungen zu den Parlamentswahlen in Polen 2023. Wie Forschung, Lehre und Wissen zum \u00f6stlichen Christentum der \u00d6ffentlichkeit bereitgestellt werden k\u00f6nnen, diskutieren Thomas Kremer und Joachim Braun am Beispiel der Onlineplattform \u201eEastern Christian Studies Online Campus\u201c (www.ku.de\/ecsonca). Hier wird das kulturelle Erbe des \u00f6stlichen Christentums durch Lehrformate, internationale Forschungsprojekte und Transferangebote multimedial aufbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar.<br><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2\">https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserer aktuellen Ausgabe k\u00f6nnen Sie den Beitrag \u201eIntegration durch Repr\u00e4sentation? Die Rolle des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt\u201c von Daniel Stegmann und Birgit Stark kostenfrei abrufen (DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2-144\">https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2-144<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-39697d9b wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-sitebg-color has-accent-1-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2024-2\">Zur eLibrary<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: \u201e\u00d6ffentlich-rechtliche Medien\u201c Sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern stehen \u00f6ffentlich-rechtliche Medien unter Druck. 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