{"id":1781,"date":"2025-12-04T11:53:16","date_gmt":"2025-12-04T10:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1781"},"modified":"2025-12-04T11:53:16","modified_gmt":"2025-12-04T10:53:16","slug":"film-kino-ausgabe-4-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/film-kino-ausgabe-4-2025\/","title":{"rendered":"\u201eFilm &amp; Kino\u201c Ausgabe 4\/2025"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:37% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-675x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1782 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-675x1024.jpg 675w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-768x1165.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-1013x1536.jpg 1013w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-1351x2048.jpg 1351w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-284x430.jpg 284w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-1320x2002.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ComSoc_4_2025_Cover-scaled.jpg 1688w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eFilm &amp; Kino\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Film ab!<\/strong> Im vergangenen Jahr haben die deutschen Kinos \u00fcber 90 Millionen Besucher:innen begr\u00fc\u00dft. Wer h\u00e4tte 1895 bei der ersten \u00f6ffentlichen Filmvorf\u00fchrung im Pariser Grand Caf\u00e9 ahnen k\u00f6nnen, welche Erfolgsgeschichte daraus einmal entstehen w\u00fcrde? Die Faszination f\u00fcr Film und Kino ist ungebrochen \u2013 trotz und auch wegen neuer Akteure auf dem Produktionsmarkt, einer wachsenden Anzahl an Streaming-Angeboten und digitaler Formatinnovationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Unsere neue Ausgabe von<em> Communicatio Socialis<\/em> blickt genauer auf Inhalte, Wirkungen, Personen und Strukturen im Themenspektrum Film und Kino. Die Redaktion hat hierzu zahlreiche vielschichtige Ideen und Beitragsvorschl\u00e4ge erhalten und gefunden. Ein klares Zeichen daf\u00fcr, dass das Thema hochaktuell ist: in Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><br>Das zeigt sich auch im einf\u00fchrenden Beitrag von <strong>Thomas Bohrmann<\/strong>, deraus anthropologischer Perspektive eine theoretische Fundierung vorlegt. Er begreift Filme als ethische Erz\u00e4hlungen, die dem Publikum zu moralischer Selbstbefragung \u00fcber die Darstellung von Konflikten, Dilemmata und Verantwortung herausfordern. Nicht nur medienethisch k\u00f6nnen Film und Kino daher als kreative Vermittler von Glaubens-, Grundsatz- und Gesellschaftsfragen fungieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dieser Grundlage untersucht <strong>Thomas Wiedemann<\/strong>, wie deutsche kommerziell und k\u00fcnstlerisch erfolgreiche Kinospielfilme Deutungsmuster gesellschaftlicher Wirklichkeit reproduzieren. Seine diskursanalytische Studie macht sichtbar, dass Pluralit\u00e4t und Diversit\u00e4t nicht erreicht werden. In der filmischen Darstellung dominieren privilegierte Perspektiven und bilden damit nur eine begrenzte Vielfalt an Lebensformen ab. Seine Kritik: Viele wichtige Perspektiven bleiben nach wie vor marginalisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Einsch\u00e4tzung ist eine passende Vorlage f\u00fcr den Beitrag von <strong>Sophie Radziwill und Julia St\u00fcwe.<\/strong> Ihr Blick richtet sich auf die strukturelle Verantwortung in der Filmbranche. Die Untersuchung &nbsp;zu Produktionskulturen zeigt, dass Alter und Geschlecht in der Regie, beim Drehbuch, in der Produktion Einfluss darauf haben, wer Teilhabechancen erh\u00e4lt und wie Entscheidungsmacht in der Branche verteilt ist. Damit wirft der Beitrag ein Licht auf die unsichtbaren ethischen L\u00fccken hinter der Kamera.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bernhard Gro\u00df<\/strong> erg\u00e4nzt eine spannende historische Perspektive. Sein Beitrag untersucht Holocaust-Filme der BRD, DDR und aus Italien w\u00e4hrend des Kalten Krieges von 1945-1990. Die Analyse zeigt in der Rezeption und Produktion sehr heterogene Filme. Es wird schnell deutlich, dass filmische Erinnerung nicht allein historische Dokumentation ist, sondern eine moralisch aufgeladene Auseinandersetzung mit Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuelle Perspektiven aus der Praxis liefert das hierauf folgende Interview von <strong>Jonas Sch\u00fctzeneder<\/strong> mit <strong>Leopold Hoesch.<\/strong> Der vielfach ausgezeichnete Produzent blickt auf die medienethische Dimension des Filmalltags und aktuelle Entwicklungen in der Branche. Die Einsch\u00e4tzungen zu neuen Akteuren und KI er\u00f6ffnen herausfordernde Perspektiven f\u00fcr ein berufs- und Kulturfeld, das ohnehin permanent im Wandel ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Abschluss des Schwerpunktes bilden zwei Beitr\u00e4ge rund um Filmfestivals. <strong>Tanja Krainh\u00f6fer<\/strong> spricht mit dem Intendanten und k\u00fcnstlerischen Leiter des Internationalen Leipziger Festivals f\u00fcr Dokumentar- und Animationsfilm <strong>Christoph Terhechte<\/strong> \u00fcber die Rolle von Filmfestivals als Foren gesellschaftlicher Debatten, die als offene Orte f\u00fcr Dialog und Kontroverse fungieren. Diese Perspektive erg\u00e4nzt der abschlie\u00dfende Beitrag von <strong>Madeleine Bernstorff<\/strong> und <strong>Sabine Niewalda<\/strong> vom Team der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen \u2013 dem \u00e4ltesten Kurzfilmfestival der Welt. Sie stellen aus festival\u00e4sthetischer Sicht die Bedeutung von Vielfalt und demokratischer Diskurskultur im Kurzfilm heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Aufsatz im aktuellen Heft nimmt eine besondere Zielgruppe in den Blick<strong>: Sophie Hepach<\/strong> untersucht darin, wie Qualit\u00e4tsjournalismus f\u00fcr Kinder gestaltet werden sollte. Dazu hat sie Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren interviewt und hiervon ausgehend Qualit\u00e4tskriterien erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserer Rubrik \u201eKommunikation in Religion und Gesellschaft\u201c untersucht <strong>Tanja Maier<\/strong> wie sich die Papstbilder im Nachrichtenmagazin \u201eDer Spiegel\u201c im Zeitverlauf ver\u00e4ndern und wie sich damit die Politiken der Sichtbarmachung wandeln. Eine besondere Form der pastoralen Kommunikation nimmt dagegen <strong>Kira St\u00fctz<\/strong> in den Blick. Sie untersucht die Instagram-T\u00e4tigkeit zweier evangelischer Pfarrer:innen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar.<br><a href=\"https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497\">https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-39697d9b wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-sitebg-color has-accent-1-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497\">Zur eLibrary<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: Thema \u201eFilm &amp; Kino\u201c Film ab! 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