{"id":1874,"date":"2026-10-08T11:06:47","date_gmt":"2026-10-08T09:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=1874"},"modified":"2026-10-08T11:21:35","modified_gmt":"2026-10-08T09:21:35","slug":"zukunft-der-medien-plattformen-thema-der-communicatio-socialis-heft-3-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/zukunft-der-medien-plattformen-thema-der-communicatio-socialis-heft-3-2026\/","title":{"rendered":"\u201eZukunft der Medien &amp; Plattformen\u201c Thema der Communicatio Socialis Heft 3\/2026"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:25% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><a href=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-680x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1875 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-680x1024.jpg 680w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-768x1157.jpg 768w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-1019x1536.jpg 1019w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-285x430.jpg 285w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-1359x2048.jpg 1359w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-428x645.jpg 428w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-1320x1989.jpg 1320w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/ComSoc_3_2026_Cover-scaled.jpg 1699w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Zukunft geh\u00f6rt denen, die an die Sch\u00f6nheit ihrer Tr\u00e4ume glauben\u201c, soll die US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin Eleanor Roosevelt einmal gesagt haben. Dieser Satz ist ein Appell an uns, gro\u00df zu denken (zu tr\u00e4umen) und diese Tr\u00e4ume am W\u00fcnschenswerten (sch\u00f6n sollen die Tr\u00e4ume sein) auszurichten. Er macht Mut, Hoffnung und Lust auf die Zukunft.<br>Damit steht er in krassem Gegensatz zu den j\u00fcngsten Aussagen von KI-Entwickler:innen, die eine sehr d\u00fcstere Zukunft prophezeien. Eine Zukunft, in der das sch\u00e4dliche Potenzial ihrer Technologie jedes menschliche Hoffen auf und jegliches Tr\u00e4umen von Zukunft vernichten k\u00f6nnte. Ist die B\u00fcchse der Pandora nun wirklich ge\u00f6ffnet? Niemand wei\u00df es. Denn das Wesensmerkmal der Zukunft ist die Ungewissheit.<br>Ungewissheit ist aber auch der Motor der Wissenschaft. Der Versuch, Prognosen \u00fcber zuk\u00fcnftige Entwicklungen abzugeben, kennzeichnet wissenschaftliche Theorien. Und so wagen wir mit dieser neuen Ausgabe von <em>Communicatio Socialis<\/em> einen (wissenschaftlich fundierten und hoffentlich nicht zu dystopischen) Blick in die Zukunft der Medien und Plattformen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Auftakt bildet ein theoretischer Aufsatz von <strong>Pascal Schneiders<\/strong>, der \u00fcber <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5771\/0010-3497-2026-3-342\">Inlibra<\/a> kostenfrei abrufbar ist. Der Autor hat einen integrativen Theorierahmen zur Plattformisierung des Nachrichten\u00f6kosystems arbeitet und zeigt, dass die Entwicklung der Plattformisierung eine Gefahr f\u00fcr demokratische Gesellschaften und ihre entsprechenden Vorstellungen von \u00d6ffentlichkeit darstellen.<br><strong>Megan Hanisch, Nicolas Even <\/strong>und <strong>Marc-Christian Ollrog<\/strong> besch\u00e4ftigen sich in ihrem Beitrag mit den Fragen, wie Plattformisierung, Digitalisierung, K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) sich auf den Journalismus in Deutschland auswirken und wie Medienorganisationen auf diese Entwicklungen reagieren. Der Beitrag fu\u00dft auf einer quantitativen Onlinebefragung und erg\u00e4nzenden qualitativen Leitfadeninterviews. Die Autor:innen kommen unter anderem zu dem Schluss, dass Plattformisierung, datenbasierte \u00d6konomisierung und KI sich unmittelbar auf journalistische Arbeitsweisen, vor allem die Recherche, Selektion und Pr\u00e4sentation von Inhalten, auswirkt. Der Journalismus insgesamt reagiert also mit Anpassung auf die beschriebenen technologie-induzierten Ver\u00e4nderungen.<br>Welche Konsequenzen hat die Einbindung von K\u00fcnstlicher Intelligenz in journalistische Arbeitsprozesse? Wie wirkt sie sich auf journalistische Qualit\u00e4t aus? Bedarf es m\u00f6glicherweise weiterer Kriterien, um journalistische Qualit\u00e4t unter diesen neuen Arbeitsbedingungen zu bestimmen? Mit diesen relevanten Fragen besch\u00e4ftigt sich <strong>Lukas Kick <\/strong>in seinen medienethischen Perspektiven auf Authentizit\u00e4t und k\u00fcnstliche Intelligenz im Journalismus.<br>In die Zukunft der Medien blickt auch <strong>Patrick Rupert-Kruse.<\/strong> Er entwickelt das Konzept einer Avatar-AisthEthik, die untersucht, wie immersive Systeme den Leibk\u00f6rper sensorisch-algorithmisch in einen Datenk\u00f6rper \u00fcbersetzen.<br>Die Social-Media-Plattform Mastodon gilt vielen als m\u00f6gliche Zukunft Sozialer Medien. <strong>Jeffrey Wimmer<\/strong> fragt in seiner qualitativen Befragungsstudie, wie sich die Plattform in den Alltag integriert, welche Interaktionsformen dominieren und welche Themen und Werte die Nutzung pr\u00e4gen. Sein Fazit: Mastodon hat das Potenzial, Konfliktdynamiken zu reduzieren, es tr\u00e4gt jedoch auch zur Fragmentierung von Kommunikationsr\u00e4umen bei.<br>Vor welchen Herausforderungen stehen der Journalismus allgemein und die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien (\u00d6RM) im Besonderen? Wie reagieren die \u00d6RM auf die Herausforderungen? Welche Rolle spielt hierbei Innovation? Darum geht es im Interview von <strong>Korbinian Klinghardt<\/strong> mit <strong>Vanessa Wormer <\/strong>dar. Sie leitet das SWR X Lab beim S\u00fcdwestrundfunk und spricht \u00fcber die Entwicklung und Bedeutung von Innovation und die Durchf\u00fchrung von Innovationsprozessen in \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien.<br>Den Abschluss des Themenschwerpunkts bilden die Innenansichten von Alexander von Streit. Der Autor stellt das Projekt \u201eMedia Rewilding\u201c vor, das untersucht, wie Journalismus mit Live-Events und Dialogangeboten Journalismus erfahrbar macht und die (analogen) Beziehungen zu seinen Publika wieder st\u00e4rkt.<br>In der Rubrik \u201eGrundbegriffe der Kommunikations- und Medienethik (Teil 45)\u201c besch\u00e4ftigt sich <strong>Franzisca Weder <\/strong>mit Nachhaltigkeit. <strong>Julia St\u00fcwe<\/strong> und <strong>Juliane Wegner<\/strong> diskutieren in der Rubrik \u201ezuRechtger\u00fcckt\u201c die medienethische Verantwortung zwischen Lokaljournalismus und Social Media, wenn es um F\u00e4lle schwerer Gewalt gegen Kinder geht. <strong>Tom Zinram<\/strong> betrachtet in seinem Aufsatz digitale und traditionelle Medien als R\u00e4ume sozialer Teilhabe f\u00fcr Menschen mit einer Autismus-Spektrum-St\u00f6rung. Die beiden abschlie\u00dfenden Beitr\u00e4ge widmen sich der Kommunikation in Religion und Gesellschaft. <strong>Max Tretter<\/strong> und <strong>Yannick Schlote<\/strong> versuchen, christliche KI-Kurzvideos zu systematisieren und entwickeln dabei drei heuristische Deutungsweisen. <strong>Ilona Nord <\/strong>und <strong>Kerstin Radde-Antweiler<\/strong> geben einen interdisziplin\u00e4ren \u00dcberblick \u00fcber Forschungsdiskurse zu Agency, Religion und Digitalisierung in verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften. Abgeschlossen wird die Ausgabe traditionell mit der Literaturrundschau.<br>Ab sofort sind die einzelnen Artikel online verf\u00fcgbar.<br><a href=\"https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497\">https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497<\/a><br>Selbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-39697d9b wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-sitebg-color has-accent-1-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.inlibra.com\/de\/journal\/view\/issn\/0010-3497\">Zur eLibrary<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Zukunft geh\u00f6rt denen, die an die Sch\u00f6nheit ihrer Tr\u00e4ume glauben\u201c, soll die US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin Eleanor Roosevelt einmal gesagt haben. Dieser Satz ist ein Appell an uns, gro\u00df zu denken (zu tr\u00e4umen) und diese Tr\u00e4ume am W\u00fcnschenswerten (sch\u00f6n sollen die Tr\u00e4ume sein) auszurichten. Er macht Mut, Hoffnung und Lust auf &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":1876,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[1],"tags":[25,85,11,154,152],"class_list":["post-1874","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-ethik","tag-ki","tag-medien","tag-utopie","tag-zukunft"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3VPHF-ue","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Header_Vorlage-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1874"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1874\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1878,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1874\/revisions\/1878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}