{"id":266,"date":"2014-03-19T01:16:34","date_gmt":"2014-03-18T23:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=266"},"modified":"2014-03-27T01:17:26","modified_gmt":"2014-03-26T23:17:26","slug":"neue-ausgabe-zum-thema-behinderung-und-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/neue-ausgabe-zum-thema-behinderung-und-medien\/","title":{"rendered":"Neue Ausgabe zum Thema \u201eBehinderung <br>und Medien\u201c"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Der franz\u00f6sische Film \u201eZiemlich beste Freunde\u201c, die Geschichte des reichen Aristokraten und querschnittsgel\u00e4hmten Philippe und des kleinkriminellen afrikanischen Zuwanderers Driss als seinem Pfleger, war 2012 nicht nur ein Publikumserfolg, sondern er trug auch dazu bei, das Bewusstsein f\u00fcr die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung zu sch\u00e4rfen. Ansonsten aber spielen Menschen mit Behinderung in den Medien kaum eine Rolle. Darsteller mit Behinderung in fiktionalen Produktionen sind die Ausnahme. Und wenn Menschen mit Behinderung vorkommen, dann selektiv, fokussiert auf ihre Behinderung und in einer dramatisierenden Sprache dargestellt: Menschen, die \u201ean den Rollstuhl gefesselt\u201c oder \u201edes Augenlichts beraubt\u201c sind.<\/p>\n<p align=\"left\"><em><a href=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Titelseite-1_2014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-267 alignleft\" alt=\"Titelseite Heft 1\/2014\" src=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Titelseite-1_2014-197x300.jpg\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Titelseite-1_2014-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Titelseite-1_2014-673x1024.jpg 673w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Titelseite-1_2014.jpg 1809w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a>Communicatio Socialis<\/em> beleuchtet das Thema Behinderung und Medien in Heft 1 (2014) aus verschiedenen Blickwinkeln. In mehreren Beitr\u00e4gen gehen wir zum Beispiel der Frage nach, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Informations- und Unterhaltungsangebot verbessert werden kann, welche Einflussm\u00f6glichkeiten Menschen mit Behinderung in der Rundfunkaufsicht haben. Autorinnen und Autoren mit und ohne Behinderung beleuchten die Thematik facettenreich aus wissenschaftlicher Sicht und aus journalistischen Perspektiven. Den Anfang macht Ingo Bosse von der TU Dortmund, der sich in seinem Beitrag mit ethischen Aspekten einer inklusiven Medienbildung besch\u00e4ftigt. Zwei Soziologen von der Universit\u00e4t Trier, Michael J\u00e4ckel und Martin Eckert,\u00a0 stellen eine Studie zu Menschen mit Behinderung in der Wirtschaftswerbung vor. \u00dcber die Arbeitssituation von Journalisten mit Behinderung beim \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk schreibt Nanette Peithmann.<\/p>\n<p>Der Schauspieler und Autor Peter Radtke, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien, portr\u00e4tiert die Aktivit\u00e4ten des Vereins. Die Journalistin Kathrin Runge berichtet \u00fcber ihre Erfahrungen bei der Recherche und ihre Unsicherheit bei der Berichterstattung \u00fcber Menschen mit Behinderung. Daran kn\u00fcpft das Interview von Petra Hemmelmann an: Sie sprach mit Lilian Masuhr, der Projektleiterin der Internetplattform Leidmedien.de, die sich daf\u00fcr einsetzt, dass Journalisten \u00fcber Menschen mit Behinderung klischeefrei berichten. \u00dcber die von der \u00d6ffentlichkeit breit rezipierte Caritas-Kampagne 2011 \u201eKein Mensch ist perfekt\u201c zum Alltag von Menschen mit Behinderung berichtet Markus Lahrmann. Ein \u00dcberblick zu den zahlreichen Medienangeboten zum Thema Behinderung bildet den Abschluss des Schwerpunkts.<\/p>\n<p><em>Communicatio Socialis<\/em> besch\u00e4ftigt sich in Heft 1\/2014 daneben mit der Medienberichterstattung \u00fcber Papst Franziskus, dessen Auftreten und \u00c4u\u00dferungen im ersten Jahr seines Pontifikats fast ausschlie\u00dflich positiv bewertet wurden. \u00dcber den Aufsatz von Christian Klenk berichtete vorab bereits die Katholische Nachrichten-Agentur (zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.kathweb.at\/site\/nachrichten\/database\/61199.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/religion.orf.at\/stories\/2636848\/\">hier<\/a>), deren Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel in <em>Communicatio Socialis<\/em> den neuen Kommunikationsstil von Franziskus ebenso kommentiert wie <a href=\"http:\/\/blog.radiovatikan.de\/\">Bernd Hagenkord von Radio Vatikan<\/a>.<\/p>\n<p>Das Heft erscheint am 26.3. \u2013 zun\u00e4chst als <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\" target=\"_blank\">E-Journal<\/a>, sp\u00e4ter wie gewohnt auch gedruckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der franz\u00f6sische Film \u201eZiemlich beste Freunde\u201c, die Geschichte des reichen Aristokraten und querschnittsgel\u00e4hmten Philippe und des kleinkriminellen afrikanischen Zuwanderers Driss als seinem Pfleger, war 2012 nicht nur ein Publikumserfolg, sondern er trug auch dazu bei, das Bewusstsein f\u00fcr die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung zu sch\u00e4rfen. 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