{"id":459,"date":"2016-04-17T11:29:18","date_gmt":"2016-04-17T09:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=459"},"modified":"2016-04-17T11:30:33","modified_gmt":"2016-04-17T09:30:33","slug":"flucht-und-migration-neue-ausgabe-von-communicatio-socialis-0116-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/flucht-und-migration-neue-ausgabe-von-communicatio-socialis-0116-erschienen\/","title":{"rendered":"Flucht und Migration &#8211; neue Ausgabe von Communicatio Socialis (01\/16) erschienen!"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ComSoc_Umschlag.jpg\" rel=\"attachment wp-att-460\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-460\" src=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ComSoc_Umschlag-197x300.jpg\" alt=\"ComSoc_Umschlag\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ComSoc_Umschlag-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ComSoc_Umschlag.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a>In Nachrichtensendungen, Zeitungen, Zeitschriften und auf Onlineportalen ist \u201eFlucht\u201c omnipr\u00e4sent. Politische Talkshows kennen kaum ein anderes Thema. Anne Will diskutierte in sechs von acht Sendungen von Januar bis Anfang M\u00e4rz 2016 \u00fcber Flucht, Fl\u00fcchtende und die Auswirkungen; acht von acht \u201eHart aber Fair\u201c-Sendungen widmeten sich im gleichen Zeitraum dieser Thematik und sechs von acht \u201eMaybrit Illner\u201c- Sendungen. So gro\u00df wie das \u00f6ffentliche Interesse scheint auch die Sensibilit\u00e4t der \u00d6ffentlichkeit zu sein, wenn es um das Was und Wie der Berichterstattung geht. Allein zur Berichterstattung \u00fcber die Silvesterereignisse in K\u00f6ln gingen 31 Beschwerden beim Deutschen Presserat ein: \u201eDiskriminierung\u201c und \u201eRassismus\u201c lauteten die h\u00e4ufigsten Vorw\u00fcrfe. Doch der Presserat bewertete alle Beschwerden als unbegr\u00fcndet (Deutscher Presserat 2016a). Aus medienethischer Perspektive bietet das Thema \u201eFlucht und Migration\u201c unz\u00e4hlige Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr eine kritisch hinterfragende und diskursive Auseinandersetzung. Dem tr\u00e4gt Communicatio Socialis mit dem Schwerpunkt \u201eFlucht und Migration in den Medien\u201c Rechnung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1161\" target=\"_blank\">Der Themenschwerpunkt beginnt mit einem Aufsatz von Friederike Herrmann \u00fcber \u201eNarrative in der Berichterstattung zum Fl\u00fcchtlingsthema\u201c<\/a>. Der Beitrag fu\u00dft auf einer Analyse von TV-Nachrichtensendungen und Tageszeitungen. Die Autorin kann zeigen, dass die in der medialen Massenkommunikation vorherrschenden und meist negativ konnotierten Narrative Fakten verdr\u00e4ngen. Ausweg aus diesem Zerrbild ist in Herrmanns Augen ein kritischer und aufkl\u00e4rerischer Journalismus, der g\u00e4ngige Narrative entlarvt und auf Fakten setzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1162\" target=\"_blank\">Petra Hemmelmann und Susanne Wegner widmen sich zum einen Mustern und Themenschwerpunkten in der Berichterstattung zur Fluchtthematik und zum anderen untersuchen sie Facebook- Posts politischer Parteien<\/a>. Sie k\u00f6nnen f\u00fcnf Wellen der Bericht- erstattung identifizieren, die jeweils von anderen Stereotypen und Schwerpunkten gepr\u00e4gt sind. Auf \u201eFacebook\u201c spiegelte sich die Spaltung der Gesellschaft wider, wobei vor allem die AfD und die CSU mit ihren ablehnenden Haltungen zur Aufnahme von Fl\u00fcchtenden Zuspruch erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1163\" target=\"_blank\">Mit der Darstellung von Flucht und Migration im Film befasst sich Thomas Bohrmann<\/a>. Der Autor stellt sechs verschiedene Filme vor, die den Zuschauer zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema auffordern, weil sie emotionale und kognitive Impulse bieten. In der Konsequenz pl\u00e4diert Bohrmann f\u00fcr einen bewussten p\u00e4dagogischen Einsatz der Filme.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1164\" target=\"_blank\">Der Medienrechtler Ernst Fricke beleuchtet aus juristischer Perspektive die Berichterstattung \u00fcber die Ereignisse der Silvesternacht in K\u00f6ln<\/a>. Anhand rechtlicher Grundlagen und Grundsatzurteile betont Fricke die Bedeutung der Regeln zu Diskriminierung und Vorverurteilung im Pressekodex.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Den Abschluss des Schwerpunktes bilden f\u00fcnf Journalist_innen, die f\u00fcr Communicatio Socialis aufgeschrieben haben, welche Schwierigkeiten ihnen die Berichterstattung \u00fcber das Fluchtthema bereitet und wie sie damit umgehen. <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1165\" target=\"_blank\">Christian Nitsche beschreibt das t\u00e4gliche Ringen um Ausgewogenheit<\/a>; <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1166\" target=\"_blank\">Lars-Haucke Martens berichtet \u00fcber seine Auslastung als Reporter in der Grenzregion<\/a>; <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1167\" target=\"_blank\">Ulrich Wolf schreibt \u00fcber den gesell- schaftlichen Riss, der sich im Fluchtthema zeigt und bis in die Redaktion sp\u00fcrbar ist<\/a>; <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1168\" target=\"_blank\">Julia Horn, setzt sich mit ihrem Rollenwechsel w\u00e4hrend Dreharbeiten auf Lesbos auseinander, wo sie von der Reporterin zur Helferin wurde<\/a>; <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1169\" target=\"_blank\">und Christian Schweppe berichtet als Chef vom Dienst des Eichst\u00e4tter Studierenden-Magazins \u201eEinsteins\u201c dar\u00fcber, was den Nachwuchsjournalisten beim Umgang mit dem Thema besonders wichtig war<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\" target=\"_blank\">Das neue Heft ist ab sofort online abrufbar<\/a>. Die Artikel k\u00f6nnen auch einzeln erworben werden. Wie gewohnt erscheint die neue Ausgabe auch in gedruckter Form. Die Zeitschrift Communicatio Socialis erscheint im verz\u00f6gerten Open Access: 12 Monate nach Erscheinen eines Artikels ist er frei im Netz zug\u00e4nglich. Eine Reihe von (Universit\u00e4ts-) Bibliotheken haben Communication Socialis lizensiert und gew\u00e4hren ihren Nutzer_innen Zugriff auf die aktuellen Inhalte (<a href=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/zugriff-auf-communicatio-socialis-ueber-ihre-bibliothek\/\" target=\"_blank\">siehe diese \u00dcbersicht<\/a>).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Nachrichtensendungen, Zeitungen, Zeitschriften und auf Onlineportalen ist \u201eFlucht\u201c omnipr\u00e4sent. Politische Talkshows kennen kaum ein anderes Thema. 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