{"id":474,"date":"2016-08-01T13:43:07","date_gmt":"2016-08-01T11:43:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=474"},"modified":"2016-08-01T13:43:07","modified_gmt":"2016-08-01T11:43:07","slug":"neue-ausgabe-von-communicatio-socialis-0216-zum-thema-sport-und-medien-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/neue-ausgabe-von-communicatio-socialis-0216-zum-thema-sport-und-medien-erschienen\/","title":{"rendered":"Neue Ausgabe von Communicatio Socialis (02\/16) zum Thema Sport und Medien erschienen!"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Titelseite-2_2016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-475\" src=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Titelseite-2_2016-197x300.jpg\" alt=\"Titelseite 2_2016\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Titelseite-2_2016-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Titelseite-2_2016.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a>Das Jahr 2016 \u2013 ein Jahr der Mega-Events im Sport: Fu\u00dfball-Europameisterschaft in Frankreich, Leichtathletik-Europameisterschaft in Amsterdam und Olympische Spiele in Rio de Janeiro. Mediale Sportgro\u00dfereignisse erreichen weltweit milieu- und kultur\u00fcbergreifend ein viele Millionen gro\u00dfes Publikum. Im Fernsehen besitzt der Sport einen hohen Stellenwert, denn die \u00dcbertragung von Sportereignissen geh\u00f6rt zu den reichweitenst\u00e4rksten Angeboten des Mediums. Neben der soziokulturellen Dimension hat sich um den Sport eine profitable, globale Industrie entwickelt: der Wettbewerb um \u00dcbertragungsrechte, die Auslandsvermarktung, das Merchandising. Nicht nur die Kommerzialisierung sondern auch Korruption, organisierte Kriminalit\u00e4t und Doping geh\u00f6ren zu den Schattenseiten des Profisports. Kritische Sportjournalisten dokumentieren eine explodierende Anzahl an F\u00e4llen. Nachzulesen ist das zum Beispiel auf dem seit 2012 existierenden Blog <a href=\"http:\/\/www.fu\u00dfballdoping.de\" target=\"_blank\">fussballdoping.de<\/a>, der mittlerweile bei CORRECT!V, dem ersten gemeinn\u00fctzigen Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum, eingebunden ist. Und nat\u00fcrlich sind die Schattenseiten des Sports ein relevantes Thema im noch relativ jungen Forschungs- und Berufsfeld Sport und Medien.<\/p>\n<p>Die im September 2014 gegr\u00fcndete Ad-hoc-Gruppe \u201eMediensport &amp; Sportkommunikation\u201c in der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Publizistik und Kommunikationswissenschaft will Forschungsaktivit\u00e4ten b\u00fcndeln und einen Beitrag zur interdisziplin\u00e4ren Vernetzung mit sportwissenschaftlichen Teildisziplinen leisten. Ver\u00f6ffentlichungsm\u00f6glichkeiten gibt es in der 2015 online gegangenen Publikation \u201eJournal f\u00fcr Sportkommunikation und Mediensport\u201c (<a href=\"http:\/\/www.medien-sport-journal.de\" target=\"_blank\">www.medien-sport-journal.de<\/a>). Die beiden Sprecher der Gruppe kommen in dem Schwerpunkt \u201eSport und Medien\u201c des aktuellen\u00a0Heftes zu Wort.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1257\" target=\"_blank\">Holger Ihle macht den Auftakt mit einer Bestandsaufnahme und Systematisierung des Forschungsfeldes.<\/a> Er verdeutlicht in seinem Beitrag die Unterschiede der internationalen und deutschen Forschungstraditionen und zeigt m\u00f6gliche Entwicklungslinien f\u00fcr die Sportkommunikationsforschung auf. Die vielf\u00e4ltigen sozialen, \u00f6konomischen und publizistischen Zusammenh\u00e4nge von Sport und Medien erfordern interdisziplin\u00e4re Perspektiven. Im Mainstream der Sport-Medien-Forschung steht der Leistungssport, und dort der Premiumsport mit dem Fu\u00dfball auf Platz 1. Mittlerweile ist die Sport-Medien-For- schung jedoch breiter geworden und ber\u00fccksichtigt auch andere Facetten wie etwa den Behindertensport oder das Thema Migration und Sport sowie die Repr\u00e4sentation von Frauen im Sport.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1258\" target=\"_blank\">Mit ausgew\u00e4hlten, zum Teil spektakul\u00e4ren kommunikationsethischen Problembereichen der Sportberichterstattung, die in Kontext zum Berufsverst\u00e4ndnis der Sportjournalisten gebracht werden, befasst sich J\u00f6rg-Uwe Nieland.<\/a> Dabei differenziert er zwischen \u201esports journalism\u201c und \u201esports broadcasting\u201c. Mit dieser Unterscheidung erfolgt eine Unterteilung in den kritischen Sportjournalismus auf der einen Seite und die unter- haltend-informative Berichterstattung \u00fcber ein Sportereignis auf der anderen Seite. Die Leistungen und die Verantwortung des Sportjournalismus sind laut dem Autor dann als problematisch einzusch\u00e4tzen, wenn es beispielsweise zum kumpelhaften Miteinander mit den Sportstars kommt. Schlie\u00dflich diskutiert Nieland, ob die Leitlinien des Verbandes der Sportjournalisten eine Grundlage f\u00fcr die kritische Begleitung des Sports bilden und damit die problematischen Muster der Berichterstattung durchbrechen k\u00f6nnten. \u201eSports journalism\u201c ben\u00f6tige n\u00e4mlich, so sein Fazit, eine Mediensportethik als Pflichten-, Tugend-, Prinzipien-, und Strebensethik.<\/p>\n<p>Fu\u00dfballstars, die exklusiv vereinseigenen Medien Interviews geben, und traditionelle Medien, deren Informationszugang mehr und mehr eingeschr\u00e4nkt wird: <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1259\" target=\"_blank\">\u00dcber die Selbst- berichterstattung des Sports und damit eine Verwischung der Grenzen von PR und Journalismus am Beispiel von Club-TV schreiben Thomas Horky und Thomas Hestermann.<\/a> Dazu pr\u00e4sentieren sie u. a. die Befunde einer Leitfaden-Befragung von 22 Vertretern des Corporate Publishing insbesondere zu Themen des vereinseigenen Sportfernsehens.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/article\/view\/1260\" target=\"_blank\">Den Abschluss des Schwerpunktes macht Regina Greck mit ihrer Analyse der Berichterstattung \u00fcber die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.<\/a> Sie untersucht \u00fcberregionale Printmedien hinsichtlich ihrer politischen Themenschwerpunkte und fragt die Rezipient_innen, welche Aspekte sie wahrgenommen haben.<\/p>\n<\/div>\n<p>Sie k\u00f6nnen das neue Heft <a href=\"http:\/\/ejournal.communicatio-socialis.de\/index.php\/cc\/issue\/current\/showToc\" target=\"_blank\">ab sofort online lesen<\/a> und dar\u00fcber hinaus einzelne Artikel online erwerben. Wie gewohnt erscheint die neue Ausgabe auch in gedruckter Form.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2016 \u2013 ein Jahr der Mega-Events im Sport: Fu\u00dfball-Europameisterschaft in Frankreich, Leichtathletik-Europameisterschaft in Amsterdam und Olympische Spiele in Rio de Janeiro. Mediale Sportgro\u00dfereignisse erreichen weltweit milieu- und kultur\u00fcbergreifend ein viele Millionen gro\u00dfes Publikum. 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