{"id":717,"date":"2017-09-13T10:59:47","date_gmt":"2017-09-13T08:59:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/?p=717"},"modified":"2018-04-16T19:27:07","modified_gmt":"2018-04-16T17:27:07","slug":"neue-ausgabe-32017-von-communicatio-socialis-zum-thema-medien-und-emotionen-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/neue-ausgabe-32017-von-communicatio-socialis-zum-thema-medien-und-emotionen-erschienen\/","title":{"rendered":"Neue Ausgabe 3\/2017 von Communicatio Socialis zum Thema Medien und Emotionen erschienen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Titel_ComSoc_2017_3-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.communicatio-socialis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Titel_ComSoc_2017_3-1.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-701\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Zum aktuellen Heft: Thema Medien und Emotionen<\/strong><br \/>\nWas f\u00e4llt uns als erstes ein, wenn wir uns an die letzte Tagesschau, an die letzten Radio-Nachrichten zur vollen Stunden, an die Zeitung von gestern, erinnern sollen? Dass es nicht die eigentlichen Inhalte der Berichterstattung sind, die auf l\u00e4ngere Sicht im Ged\u00e4chtnis verbleiben, sondern vielmehr die emotionalen Eindr\u00fccke, das wurde bereits in den 1970er-Jahren wissenschaftlich belegt. Eine gef\u00fchlsbetonte Berichterstattung kommt entsprechend beim Publikum an. \u00a0Sie beeinflussen, wie wir Informationen aufnehmen und was wir mit ihnen machen und nicht zuletzt auch, was Informationen mit uns machen und sind damit aus medienethischer Perspektive ein relevanter Gegenstand. \u00a0Und das gerade in emotional aufgeregten Zeiten von \u201eWutb\u00fcrgern\u201c, \u201eShitstorms\u201c und \u201eHatespeech\u201c. Communicatio Socialis widmet sich daher im aktuellen Schwerpunkt \u201eEmotionen und Medien\u201c diesem facettenreichen Thema.<\/p>\n<p><strong>Die Beitr\u00e4ge im Heft<\/strong><br \/>\nMedien und Emotionen: Wie h\u00e4ngen diese beiden Ph\u00e4nomene eigentlich aus medienpsychologischer Sicht zusammen? Bevor im neuen Heft auf das eigentliche Schwerpunktthema eingegangen wird, gibt Frank Schwab einen \u00dcberblick \u00fcber die Grundlagen des Themas und verweist hierbei auch auf aktuelle Ans\u00e4tze, die den neuen Interaktionsformen im digitalen Raum gerecht zu werden versuchen.<br \/>\nDie beiden Folgebeitr\u00e4ge zeigen auf, welche Bedeutung die Digitalit\u00e4t f\u00fcr das Thema hat: In ihnen besch\u00e4ftigen sich Kai Hafez und Marlis Prinzing, mit den Themenkomplexen \u201eHass im Netz\u201c und \u201eCybermobbing\u201c. Dass auch Kriminalit\u00e4tsfurcht eine Folge der Medienrezeption sein kann, wird dagegen in Melanie Verhovniks Beitrag deutlich. Doch Emotionalit\u00e4t in den Medien bietet auch positive Impulse: So zeigt Manuel Menke etwa auf wie sich im Netz Erinnerungsgemeinschaften online vernetzen und so einen emotionalen Zugang zu einer gemeinsamen Vergangenheit teilen. Auch in dem Bildungs-Projekt \u201e#uploading_holocaust\u201c, das Hannah Kappes im Gespr\u00e4ch mit Susanne Wegner vorstellt, wird versucht, durch einen emotionalen Zugang Vergangenheit zu vermitteln. Wie Emotionen evoziert werden k\u00f6nnen und welche Bedeutung sie f\u00fcr die Medien haben, verdeutlicht Otto Kettmann in seinem Beitrag, wobei er auch die Gefahr eines tiefgehenden Vertrauensverlustes durch das Sch\u00fcren negativer Emotionen in gesellschaftsrelevante Institutionen aufzeigt.<\/p>\n<p>Ab sofort sind die einzelnen Artikel <a href=\"https:\/\/www.nomos-elibrary.de\/10.5771\/0010-3497-2017-3\/communicatio-socialis-jahrgang-50-2017-heft-3\" target=\"_blank\">online<\/a> verf\u00fcgbar.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich erscheint die Ausgabe, wie gewohnt, auch in gedruckter Form.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum aktuellen Heft: Thema Medien und Emotionen Was f\u00e4llt uns als erstes ein, wenn wir uns an die letzte Tagesschau, an die letzten Radio-Nachrichten zur vollen Stunden, an die Zeitung von gestern, erinnern sollen? 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