Communicatio Socialis gratuliertMichael Schmolkezum 80. Geburtstag

Communicatio Socialis gratuliert
Michael Schmolke
zum 80. Geburtstag

Michael Schmolke
Michael Schmolke

Einer der Gründungsherausgeber von Communicatio Socialis, Prof. Dr. Michael Schmolke, feiert heute seinen 80. Geburtstag. Herausgeber und Redaktion gratulieren ihm von Herzen und Wünschen ihm alles Gute. Schmolke war von der ersten Ausgabe von Communicatio Socialis im Jahr 1968 bis einschließlich Heft 4/2012 Herausgeber dieser Zeitschrift und hat sie entscheidend geprägt und durch viele eigene Beiträge bereichert.

Er war gerade mal 33 Jahre alt, frisch promoviert mit einer Arbeit über „Kolping als Publizist“ und Assistent am Institut für Publizistik in Münster, als ihn Franz-Josef Eilers von den Steyler Missionaren dafür gewinnen konnte, mit ihm gemeinsam die „Zeitschrift für Publizistik in Kirche und Welt“ (so lautete der Untertitel bis 1992) zu gründen. Nach Vorarbeiten im Jahr 1967 erschien die erste Ausgabe Anfang 1968. Wohl niemand fühlte sich dem publizistischen Projekt mehr verpflichtet als Michael Schmolke. Das Amt des Herausgebers war für ihn zwar auch ein Ehrenamt, aber nicht bloß schmückender Ehrentitel. Das Amt des Herausgebers nahm Michael Schmolke mit, als er 1973 Ordinarius für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg wurde, und er füllte es mit gleichem Herzblut aus, nachdem er 2002 emeritiert wurde. Erst vor gut einem Jahr, mit fast 79 Jahren, verabschiedete sich der Gründer aus dem aktiven Dienst. Seither meldete er sich aber regelmäßig per E-Mail in Eichstätt, um sich neugierig nach der Arbeit der Redaktion und der Fortentwicklung der Zeitschrift zu erkundigen.

Kurz vor seinem Ausscheiden aus der Redaktion vermachte Michael Schmolke dem Verfasser dieser Zeilen einen Satz aller jemals erschienen Communicatio-Socialis-Hefte zur Archivierung. Nebeneinander aufgestellt messen sie 132 Zentimeter. 172 Hefte mit 18.427 Seiten sind es, an deren Konzeption Michael Schmolke beteiligt war und die er vor der Drucklegung stets akribisch auf inhaltliche und satztechnische Fehler gelesen hat.

Zudem war Michael Schmolke selbst der fleißigste Autor. Seit der ersten Ausgabe trugen 194 Beiträge in dieser Zeitschrift seinen Namen oder das Kürzel „M.S.“. Damit füllte er zusammengerechnet 481 Seiten – also gut und gerne noch einmal so viel Stoff wie seine 1971 als Buch erschienene Habilitation „Die schlechte Presse – das Verhältnis der deutschen Katholiken zur Publizistik zwischen Katholik (1821) und Publik“ (1968). Die Geschichte und aktuelle medienpolitische Fragestellungen der katholischen Publizistik sowie die immer wieder untersuchte Lage der Kirchenzeitungen bilden den Schwerpunkt von Michael Schmolkes Veröffentlichungen in Communicatio Socialis. Außerdem war Michael Schmolke von Beginn an eifriger Rezensent. Für die Vorstellung von Neuerscheinungen in „seiner“ Zeitschrift las er ein ganzes Bücherregal. 129 Buchbesprechungen sind mit seinem Namen gekennzeichnet.

Schließlich belieferte er die Redaktion regelmäßig mit Beiträgen für die Rubrik „Zur Person“. Viele Freunde und Kollegen hat Michael Schmolke auf diese Weise gewürdigt. Heute tun wir es: Herzlichen Glückwunsch und noch viele produktive Jahre!

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